multiscreen-analysen

TV-Analysen über weitere Screens

Während die Broadcasting- und Rundfunkbranche gerne vom „Second Screen“ spricht, sehen wir das mobile Endgerät eher als den First-Screen, der u.a. für die Auswahl, Rabattierung und Bezahlung von Inhalten und der Bestimmung eines „Ausgabe-Screens“ wie z.B. einem VoD am BigScreen. (Das mobile Endgerät wird zur Fernbedienung)

Neben diesen Vermarktungsaspekten spielen andere Bildschirme jedoch auch hinsichtlich der TV-Analytics eine wichtige Rolle. Dies dürfte heute insbesondere bei Linearem- also nicht-interaktivem-TV der Fall sein.

 

Der TV-Bildschirm im Rahmen der Customer-Journey

Aber auch hinsichtlich interaktivem TV-Commerce spielen die weiteren Screens eine entscheidende Rolle. Dabei ist es bereits heute denkbar, das auf dem Sofa eine E-Mail mit Detail-Infos angefordert wird, die Tage später am Desktop im Büro gelesen wird. Ebenso können am Stationären POS wichtige Erkenntnisse zur Werbewirkung gewonnen werden, wenn das Smartphone des Nutzers nach einem Coupon sucht und die Bezahlung ausführt. Big Data läßt grüßen.

 

Erfolgskontrollen von Linearem-TV

Viele Zuschauer nutzen beim Fernsehen ihr Tablet, Notebook oder Smartphone. Hinsichtlich der Analyse von Programmen bzw. Werbespots ergibt sich somit eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle. So bietet sich z.B. die Chance die Zugriffszahlen von Shopping-Webseiten in Verbindung mit dem Werbespot zu setzen. Weitere Messungen können dann die Eignung der Sender für den eigenen Spot aber z.B. auch die Eignung der Online-Distributionskanäle für das Zusammenspiel von Werbespot, Zielgruppe und Absatz umfassen.

Weitere Rückschlüsse können zum Werbeumfeld, Spot-Dauer oder Position im Werbeblock gezogen werden. Bei umfangreichen Werbe- und Marktforschungsbudgets sind somit Erkenntnisse bis hin zu konkreten Zielgruppen- und Produkt-Deckungsbeiträgen möglich.